Mode ist ein Phänomen von hoher Anziehungskraft und schillernder Gestalt. Einerseits gilt sie als Ausdruck von Oberflächlichkeit, Konsumismus und Anpassung. Andererseits ermöglicht sie das Spiel mit Individualität und Geschlecht und verleiht ihm sichtbaren Ausdruck. Silvia Bovenschen erkundet in ihrem bahnbrechenden Essay die widersprüchlichen Listen der Mode zwischen Spiel, Verheißung und Konformität. Und sie zeigt, warum Mode gerade in Zeiten der Krise ein Gegenstand philosophischer Reflexion ist. Ignoriert man die Mode, so ist ihre Rache schrecklich.
Dieses Buch ist Teil der Reihe Essenzen.
Essenzielle Texte zu den brennenden Fragen, den schönen Seiten und den großen Themen: Mit dieser Reihe versammeln wir kurze, prägnante Texte großer Denker:innen im kleinen Format – als besonders gestaltete und handliche Essenzen, die zentrale Ideen zugänglich machen und zur erneuten Lektüre einladen. Die Reihe eröffnet kompakte Zugänge zu einflussreichen Positionen der Geistes- und Sozialwissenschaften und stellt ihre Aktualität im heutigen Diskurs heraus.






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