Frauen spielen eine zentrale Rolle für den Rechtsruck: Giorgia Meloni in Italien, Marine Le Pen in Frankreich, Alice Weidel in Deutschland, um nur die prominentesten Protagonistinnen zu nennen. In den sozialen Medien werben Tradwives für einen Lebensstil wie in den 1950er Jahren, und christliche Influencerinnen erklären ihren Followerinnen, warum Ehe besser ist als Karriere. Ihre Botschaft: Selbstbeschränkung ist Selbstermächtigung.
Susanne Kaiser zeigt, warum Frauen sich einer Politik anschließen, die von toxischer Männlichkeit angetrieben wird – und wie sie diese selbst antreiben. Sie legt dar, mit welchen Motiven sie sich zu Akteurinnen ihrer eigenen Entmündigung und der Entmündigung anderer machen, wie sie Unterwerfung als Freiheit umdeuten und mit einen »antifeministischen Feminismus« die Geschlechterverhältnisse von rechts politisieren.






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