Was würde Hermann Hesse uns heute sagen?
Ein Spätsommertag im Tessin. In seinem Garten empfängt Hermann Hesse zwei neugierige Besucher und nimmt sie mit auf einen Spaziergang durch Montagnola. Sie fragen ihn nach seinem Leben, seinem Widerstand gegen Anpassung, nach Krisen und dem Älterwerden – und danach, was ein sinnvolles Leben ausmacht.
Und Hesse? Er antwortet so direkt und humorvoll, dass man bald vergisst, dass diese Begegnung erfunden ist. Nicht erfunden sind seine Antworten: Andreas Belwe und Hannah Zitzmann haben Fragen aus unserer Gegenwart gestellt und Hesses Antworten aus seinen Werken und Briefen zu einem erstaunlich lebendigen Gespräch komponiert.
So entsteht das Porträt eines Dichters, der uns näher ist, als man denkt: eigensinnig und lebenshungrig, skeptisch gegenüber den Zumutungen der Zeit und überzeugt davon, dass es darauf ankommt, den eigenen Weg zu finden.






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