Traumatisiert. Toxisch. Getriggert – Immer mehr Mädchen und junge Frauen nutzen Begriffe aus der Psychotherapie, um alltägliche Gefühle zu beschreiben, und diagnostizieren sich selbst, vor allem in den sozialen Medien. Während sie so versuchen, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, reagieren ihre Eltern oft mit Sorge oder Ablehnung – und die Kluft zwischen den Generationen wächst.
Die Psychiaterin Dr. Suzanne Garfinkle-Crowell untersucht dieses massive moderne Phänomen und deckt auf, was passiert, wenn Emotionen pathologisiert werden. Anhand von Fallgeschichten aus ihrer Praxis veranschaulicht sie, wie der Therapie-Sprech die Identität einer ganzen Generation neu formt.
»Girlhood, translated« bietet eine Orientierung für Eltern und ihre Töchter, um zurückzufinden zu echter Verbundenheit und Kommunikation auf Augenhöhe – und zeigt uns darüber hinaus, was es heutzutage bedeutet, eine junge Frau zu sein und erwachsen zu werden in einer Welt der digitalen Diagnosen.






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