Zum 500. Jahrestag des Sacco die Roma
Am 6. Mai 1527 wird das Unvorstellbare Wirklichkeit: Ein außer Kontrolle geratenes Söldnerheer erstürmt die Ewige Stadt, plündert und brandschatzt, nimmt den Papst gefangen und übt monatelang eine chaotische Terrorherrschaft aus. Dieser Sacco di Roma löste Schockwellen in ganz Europa aus. Volker Reinhardt beschreibt, was genau geschah, wie es dazu kommen konnte und welche weitreichenden Folgen für das Machtgefüge in Italien und Europa der Sacco hatte. Nicht zuletzt geht es darum, wie diese Herrschaft des gemeinen Mannes mit der Waffe in der Hand von den Zeitgenossen gedeutet wurde als Strafe Gottes, Warnung der Mächtigen vor dem entfesselten Volk oder Folge einer kulturbeflissenen Verweichlichung und damit das politische Denken nachhaltig prägte.






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