Der junge Emil Sinclair ist noch auf der Suche nach sich selbst, als ihn der Reiz des Verbotenen in eine gefährliche Abhängigkeit führt: Der Gassenjunge Franz Kromer erpresst ihn und macht ihm das Leben zur Hölle. Da tritt Max Demian in Sinclairs Klasse – ein ebenso faszinierender wie rätselhafter Außenseiter. Er befreit Emil aus seiner Not und eröffnet ihm einen neuen Blick auf die Welt: auf Gut und Böse, Schuld und Freiheit, vor allem aber auf die verborgenen Kräfte des eigenen Ichs.
Als Hermann Hesses Demian 1919 unter dem Pseudonym Emil Sinclair erschien, löste der Roman eine geradezu stürmische Begeisterung aus. Thomas Mann verglich seine elektrisierende Wirkung mit der von Goethes Werther. Bis heute ist Demian ein Roman über das Erwachsenwerden, die Suche nach dem eigenen Weg und den Mut, sich gegen die Erwartungen der Welt zu behaupten.






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