Ruth glaubt an die Kraft der Liebe. Doch ihre Tochter Eleanor ist drogenabhängig, und nichts, was Ruth ihr gibt – Nähe, Abstand, Geld, Geduld –, scheint sie retten zu können. Dann bekommt Eleanor selbst eine Tochter: Lily. Plötzlich geht es nicht mehr nur um eine Beziehung, sondern um ein Kind. Als in Eleanors Wohnung jemand an einer Überdosis stirbt, trifft Ruth eine Entscheidung: Sie nimmt Lily mit nach Hause. Und von da an beginnt etwas Neues; denn zwischen Großmutter und Enkelin wächst eine Nähe, die Ruth so nicht kannte: leicht, selbstverständlich, ohne Angst.
Lieben und Missen handelt von Mutterschaft, Sucht und Fürsorge – und davon, was geschieht, wenn Zuwendung an ihre Grenzen stößt. Susie Boyt schreibt darüber mit trockenem Witz und großer Zartheit und zeigt, dass Liebe manchmal ihr Ziel verfehlt und trotzdem weiterwirkt: leise, eigensinnig, überraschend schön.






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