Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen spürt sie das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbirgt.
»Hermann erzählt davon, wie das Leben geschrieben wird, mit seinem Grauen und seinem Frieden. Sie macht die Bedeutung des Erinnerns für ihr Schreiben verstehbar.« Cornelia Geißler, Berliner Zeitung






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