Willkommen in Pony, Wyoming. Wo das Glück sich so schnell wendet wie der Wind, die Frauen tougher sind als jeder Kerl und die Liebe nicht die letzte Rettung ist.
Hätte sie ihn mal nicht in ihr Bett gelassen. Aber weil August fünfzehn ist und verliebt in den Nachbarssohn, wacht sie mit einem Revolver an der Schläfe auf. Von da an geht ein Riss durch ihre Familien. Weit draußen vor Pony, einem Öl-Nest in Wyoming, liegen die Ranches der Sheehans und der Mooneys: Nachbarn, Erzfeinde auf Jahrzehnte. Und doch eng verbunden durch die Hingabe für eine Landschaft, die immer unwirtlicher wird – von den Dürren der Vergangenheit bis zu den Staubstürmen einer nahen Zukunft.
Rasant verdichtet, mit rauer Intensität erzählt Frankie Zwick von den Generationen der zwei Familien, die sich hier durchschlagen: von einem Rodeostar, der seinem besten Freund die große Liebe ausspannt. Von Meg und Brooke, zwei Rancherinnen, eng wie Schwestern und doch vollkommen gegensätzlich, von einer jungen Frau, die reichen Touristen den verlorenen amerikanischen Traum verkaufen muss. Bis zwei einsame Überlebende am Ende der Zeit zueinanderfinden.
›Pony, Wyoming‹ ist eine Liebeserklärung, ebenso wie eine Elegie, an eine sterbende Welt. Vor allem aber ist es ein Roman, aus dem das Leben wild hervorbricht, in all seiner Brutalität und Schönheit.
Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell






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