Erstmals auf Deutsch: Das sprachgewaltige Werk von Christoph Okigbo
Christopher Okigbo zählt zu den großen afrikanischen Dichtern der Moderne. Sein schmales OEuvre, das in diesem Band erstmals auf Deutsch erscheint, bündelt die koloniale Traumatisierung eines ganzen Kontinents. Okigbos Gedichte nehmen Einflüsse von Vergil bis T. S. Eliot auf und verschmelzen sie mit Elementen der afrikanischen Tradition. Sprachgewaltig, bildmächtig und zornig bringen sie den postkolonialen Blick in den westlich geprägten Kanon der Weltliteratur ein.
Der Band Labyrinthe konnte erst nach dem frühen tragischen Tod des nigerianischen Autors erscheinen, der rasch zu einer Ikone und Heldengestalt der afrikanischen Dichtung wurde. Er war auch das Vorbild für die Hauptfigur im ersten Roman der berühmtesten afrikanischen Schriftstellerin unserer Zeit, Chimamanda Ngozi Adichie, die für diesen Band ein eindrucksvolles Vorwort geschrieben hat. In einem Nachwort ordnet Detlef Felken den Autor und sein epochemachendes Werk in ihre historischen Zusammenhänge ein. Okigbos Gedichte sind in seiner Heimat längst kanonisch geworden. Nun können sie endlich auch hierzulande entdeckt werden.






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