Von Göbekli Tepe bis zum Ende der Antike: Die frühen Hochkulturen Mesopotamiens
Der „Fruchtbare Halbmond“ um die Flüsse Euphrat und Tigris gilt zu Recht als Wiege der Zivilisation: Hier entstanden einst die frühesten Siedlungen und Gemeinschaftsbauten, wie das berühmte Göbekli Tepe, und später mit Uruk die erste Stadt der Menschheit. Hier wurde die Keilschrift erfunden, in der zumeist Männer, aber immer wieder auch Frauen Werke der Weltliteratur wie das Gilgamesch-Epos auf Ton niederschrieben. Kurz und bündig bietet dieser reich bebilderte Band eine gut lesbare Einführung in die faszinierende Geschichte Mesopotamiens.
Lange vor der griechischen Polis und dem Römischen Reich erblühten in Vorderasien die ältesten Dörfer und Städte der Menschheit sowie frühe Hochkulturen und Großreiche wie jene der Sumerer, der Akkader, der Babylonier, der Assyrer und der Perser. Hier entstanden die Landwirtschaft, die Herstellung von Textilien und Gefäßen, die Ideen von vererbbarem Besitz und Ungleichheit sowie das Patriarchat. Die beiden Autorinnen haben selbst jahrelang die beeindruckenden archäologischen Hinterlassenschaften des Nahen Ostens ausgegraben und erforscht. Der Großteil der im Buch abgebildeten und besprochenen Artefakte ist heute im Vorderasiatischen Museum Berlin zu bestaunen.






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