Über einen Frauenstreik, der alles verändert
Ein Fischerdorf an der galicischen Küste. Seit Generationen halten die Frauen das Leben hier zusammen: Sie knüpfen Netze, reparieren Boote, arbeiten in den Konservenfabriken, versorgen ihre Familien, pflegen Alte, ziehen Kinder groß und fertigen die berühmte Spitze von Camariñas an. Ihre Arbeit ist überall und bleibt doch unsichtbar. Dann stirbt ein Mädchen, und die Frauen beschließen, dass es reicht.
Sie wollen nicht länger die Folgen von Entscheidungen tragen, die andere treffen. Sie legen ihre Arbeit nieder, und aus ihrer Trauer wächst der Widerstand: Die Spitzenklöpplerinnen rufen zum Streik auf. Generationen von Frauen schließen sich zusammen und verweigern plötzlich jene Arbeit, die das Dorf seit jeher zusammenhält. Was geschieht, wenn ausgerechnet diejenigen, die niemand je als Bedrohung wahrgenommen hat, plötzlich alles zum Stillstand bringen? Die Stunde der Unsichtbaren ist ein furioser, sprachgewaltiger Roman über Solidarität und die ungeahnte Macht der Unsichtbaren mythisch, wild und unaufhaltsam.






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